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Praxis Schinhärl

Andrea Schinhärl

Dyskalkulie


Definition:


In Anlehnung an die ICD-10:


Dyskalkulie (griech.: dys = schwer, lat.: calculus (kalkulie) = Rechenschwäche

Diese Störung ist eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar ist.

Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra (...) benötigt werden.


Eine Rechenschwäche entsteht immer in der Grundschule beim Erlernen der elementaren Rechenfertigkeiten.

Die Rechenschwäche kann auch als Zahlenschwäche bezeichnet werden, da die betroffenen Kinder eine mangelnde Vorstellung für Zahlen und Mengen sowie ein mangelndes Verständnis für Zahlenoperationen zeigen.

Mögliche Anzeichen / Symptome beim Rechnen:

  • Schwierigkeiten, die mathematischen Grundlagen zu verstehen (Mengen- und Zahlenbegriff, Stellenwertsystem, Grundrechenarten)
  • vermehrtes Üben bringt nicht den gewünschten Erfolg
  • Abwehr, Abneigung und Angst in Bezug auf Mathematik
  • Schwierigkeiten bei Textaufgaben
  • Verwechslung von Ziffern (6-9) oder Rechenzeichen (+-)
  • Schwierigkeiten beim praktischen Umgang mit Größen (Geld, Uhrzeit etc.)
  • mühsam Erlerntes ist schnell vergessen oder z. B. bei Klassenarbeiten nicht mehr abrufbar
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